KT-Vision

KT-Vision ist eine leistungsfähige Softwarebibliothek, die den Testsequenzer NI TestStand um viele Bildverarbeitungsfunktionen erweitert und ermöglicht damit die visuelle Prüfung von Bauteilen und Baugruppen in der Elektronikproduktion.

Nachfolgende Bilder zeigen die Merkmalskonfiguration für die Kontrolle von Aufschriften bei Autoradio-Bedienblenden. Sämtliche Merkmale werden bequem über eine interaktive Benutzeroberfläche eingegeben, ohne dass der Benutzer in die Programmcode-Ebene "abtauchen" muss.

KT-Vision gliedert sich in folgende Funktionsgruppen:

  • Verwaltung von Bildvariablen (Image Management)
  • Erfassung von Bildern per Kamera (Image Acquisition) über diverse Framegrabber und Schnittstellen. Dadurch wird eine sehr große Auswahl von unterschiedlichsten Kameras unterstützt.
  • Vorverarbeitung von Bildern (Image Preprocessing)
  • Verarbeitung, Transformation und Umwandlung von Bildern (Image Processing)
  • Auswertung und Analyse von Bildern (Image Analysis and Densitometry)
  • Messungen geometrischer Größen (Image Measurements)
  • Werkzeuge zur Mustererkennung und Objektbewertung (Pattern Matching)
  • Werkzeuge zum Betrachten, Laden und Speichern (Image Tools)

Zur Bilderfassung stehen alle gängigen Kameratechnologien zur Verfügung, inkl. IEEE-1394 (FireWire), CameraLink, GigE (Gigabit Ethernet) sowie andere analoge und digitale Verfahren.

Die meisten Funktionen sind als Testschritte ausgelegt, die unter NI TestStand in eine Sequenz eingebunden werden. So können die Testschritte mit voller Funktionalität im Prüfplan des Systems aufgerufen, konfiguriert und ausgeführt werden. Die Testschritte können wahlweise unter NI TestStand oder einem Operator Interface ausgeführt werden. Sie haben die Wahl zwischen interaktivem oder vollautomatischem Betrieb. Während der Konfigurationsphase werden die Testschritte im interaktiven Betrieb eingerichtet. Durch einen Klick auf Config (z.B. im Operator Interface oder im Kontextmenü über die rechte Maustaste) kann der Anwender alle Parameter über die Bedienoberfläche einstellen und die Funktionen dieses Testschrittes sofort überprüfen. Während des Testvorgangs werden die zuvor eingestellten Funktionen ausgeführt. Der entsprechende Testschritt kann im Prüfplan mit verschiedenen Einstellungen beliebig oft ausgeführt werden.

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